Broschüren - riruhr

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Broschüren



Die beiden alten Broschüren der Gruppe Arbeiterpolitik handeln von dem großen Lohnstreik im September 1969 auf der Klöckner-Hütte Bremen (heute
 
ArcelorMittal) und den Auseinandersetzungen zwischen kämpferischen Betriebsräten und der IG Metall-Bürokratie. Obwohl diese Auseinandersetzungen vor langer Zeit stattfanden, sind sie heute noch für alle KollegInnen von Interesse, die Kritik an der Politik der IG Metall bei Thyssenkrupp Steel haben. Gerade der zeitliche Abstand macht deutlich, dass sich die Politik der IGM-Bürokratie nicht verbessert, sondern drastisch verschlimmert hat. Die Angepasstheit gegenüber den Stahlkapitalisten kennt kaum noch Grenzen und wird durch Repressalien gegenüber oppositionellen, kämpferischen Kollegen ergänzt. Ein Vergleich mit unseren Broschüren zur Politik der IG Metall bei TK-Steel lohnt sich.

TEIL 1


TEIL 2

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Hier stehen zahlreiche interessante Broschüren zum kostenlosen Download zur Verfügung.



Bundestagswahl
 
Die grüne Modernisierung des Kapitalismus

 
Nach 16 Jahren CDU/CSU verlangt der Kapitalismus nach Modernisierung und Reformen von oben ähnlich wie nach der Adenauer-Ära. Die ErstwählerInnen verspürten dies am dringendsten. Viele wählten FDP und Grüne.


Revolutionäre Initiative Ruhrgebiet
V.i.S.d.P. :Peter Berens
© Oktober 2021








Afghanistan:
Vom Kampf für Frieden zum Kampf für Freiheit

Am Krieg der USA und der EU in Afghanistan 2001 – 2021 war die Bundesregierung voll beteiligt. 20 Jahre lang führten erst Schröder, dann Merkel einen sinnlosen Krieg am Hindukusch. Wie der Zusammenbruch der Regierung in Kabul zeigte, war die Intervention der Großmächte zum Scheitern verurteilt. Er kostete die deutschen SteuerzahlerInnen 47 Mrd. US-Dollar. Vor allem kostete er über 140.000 AfghanInnen das Leben. SPD und Grüne, CDU/CSU und FDP sind mitverantwortlich für diese klassische Intervention des Imperialismus. Der erlitt eine schwere Niederlage, die kein Sieg linker Kräfte ist.


Revolutionäre Initiative Ruhrgebiet
V.i.S.d.P. :Peter Berens
© Oktober 2021








Stahlindustrie:
Staatsbeteiligung oder Gemeineigentum?

Ob Staatsbeteiligung, Verstaatlichung oder Vergesellschaftung – die KapitalistInnen wissen genau, worum es geht: Um ihr Privateigentum an den Produktionsmitteln. Sie wollen verhindern, dass diese in die Hände des Staates oder der Lohnabhängigen fallen. Die Unternehmerverbände möchten über eine Verstaatlichung erst gar nicht öffentlich diskutieren.
Mit unserer Broschüre wollen wir zur Diskussion bei Thyssenkrupp und in der Stahlindustrie beitragen. Es geht um die Umstellung der Produktion auf grünen Stahl und um den Erhalt unserer Arbeitsplätze.

Revolutionäre Initiative Ruhrgebiet
V.i.S.d.P. :Peter Berens
© Juli 2021






Lenin ohne Leninismus
Teil 2: Eine revolutionäre Strategie gegen den Zarismus

In „Lenin ohne Leninismus“ (Teil 2) geht es um die Strategie Lenins und der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands (SDAPR-ZK) im zaristischen Russland vor der Oktoberrevolution. Entscheidend für Lenins strategische Überlegungen war die Agrarfrage und die Stellung zur Bauernschaft. Die Debatte der SDAPR ist nicht nur von historischem Interesse. Sie kann uns noch heute helfen, die Forderung der Sozialisierung zu konkretisieren: Wem sollen die Betriebe gehören? Wer soll sie besitzen, kontrollieren und verwalten?


Revolutionäre Initiätive Ruhrgebiet
V.i.S.d.P.: Peter Berens,

© Alle Rechte vorbehälten. Copyright P. Berens
Oktober 2020
Jetzt auch als eBook:






Lenin ohne Leninismus
Teil 1: Die Sozialdemokratische Arbeiterpartei Russlands

Aus Anlass des 150. Jahrestages der Geburt Wladimir Iljitsch Uljanows, genannt Lenin (*10.4. bzw. 22.4.1870 in Simbirsk -- +21.01.1924 in Gorki) legt „Lenin ohne Leninismus“ (Teil 1) die Struktur der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands (SDAPR) dar. Von der innerparteilichen Demokratie der frühen SDAPR sind die heutigen Organisationsformen der Nachbeter des von Sinowjew konstruierten „Leninismus“ so weit entfernt, wie von einem anderen Planeten.

Revolutionäre Initiätive Ruhrgebiet
V.i.S.d.P.: Peter Berens,

© Alle Rechte vorbehälten. Copyright P. Berens
Juni 2020

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Wir brauchen ein weltweites, staatliches Gesundheitssystem!
Der Kapitalismus hat die Seuche

Der Corona-Virus breitet sich rapide in der Welt aus. Wie viele Schutzmasken gibt es für sieben Milliarden Menschen auf der Erde, wenn nicht einmal im reichen Deutschland genug für PflegerInnen und ÄrztInnen da waren? Wie viele Betten gibt es für die weltweit schwer Erkrankten, wenn sie im reichen Italien fehlen? Wie viele Beatmungsgeräte gibt es für sieben Milliarden Menschen, wenn sie in den reichen USA nicht ausreichen? Und wie viele Tests gibt es für sieben Milliarden Menschen, wenn sie schon im reichen Spanien vermisst werden? Milliarden Menschen, besonders die Ärmsten der Armen, sind dem Corona-Virus hilflos ausgeliefert. Ein Appell für ein weltweites, staatliches Gesundheitssystem.


Revolutionäre Initiative Ruhrgebiet
V.i.S.d.P. :Peter Berens
© April 2020

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50 Tipps für den linken Betriebsflyer:
Herstellung, Design, Verbreitung.

Wo lesen Lohnabhängige linke Ideen? Leider nirgendwo. Gerade im Betrieb, wo die ArbeiterInnen und Angestellten ihren Arbeitstag verbringen und gegensätzliche Klasseninteressen meist einseitig ausgetragen werden, fehlen linke Standpunkte. Da käme ein linker Betriebsflyer genau richtig! Aus unseren Erfahrungen seit 1982 bis heute wollen wir Euch „50 Tipps für den linken Betriebsflyer. Herstellung, Design, Verbreitung“ weitergeben.


Revolutionäre Initiative Ruhrgebiet


© Juli 2020

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Wirtschaftliche Übergangsforderungen für die Industrie und Handelsarbeiter
Das vergessene Aktionsprogramm der KPD vom 31.12.1918


Dem Gründungsparteitag der KPD lagen am 31.12.1918 nicht ein, sondern zwei Programme vor: das bekannte, umfassende „Programm des Spartakusbundes“. Und ein Aktionsprogramm, das „Wirtschaftliche Übergangsforderungen für die Industrie- und Handelsarbeiter“ und Sofortforderungen enthielt und nicht mit dem vollständigen „Programm des Spartakusbundes“ identisch war. Wir veröffentlichen dies in der linken Bewegung kaum bekannte Aktionsprogramm als wichtigen programmatischen Beitrag der frühen KPD und als revolutionäre Schlussfolgerungen aus der Novemberrevolution.

Revolutionäre Initiative Ruhrgebiet
© Januar 2020

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Die Zukunftsdebatte der IG Metall und die Praxis bei Thyssenkrupp
Ein Beitrag der was tun bei Thyssenkrupp Steel zum Gewerkschaftstag der IG Metall

Der vorliegende Diskussionsbeitrag „Die Zukunftsdebatte der IG Metall und die Praxis bei Thyssenkrupp“ zeigt am Beispiel von Thyssenkrupp und Thyssenkrupp-Steel, welch katastrophale Politik die IG Metall-Führung in einer ihrer betrieblichen Hochburgen macht. Die Praxis steht völlig im Widerspruch zu den Worten des IGM-Vorsitzenden Hofmann über die IG Metall und den Gewerkschaftstag im Oktober 2019 als „Motor des Fortschritts“. Wie das Beispiel Thyssenkrupp zeigt, kann von „wirksamer Gegenmacht“ keine Rede sein. Eine klare Bilanz des eigenen Versagens ist dringend nötig, um ein radikales Umsteuern der IG Metall zu bewirken. Das kann nur von Mitgliedern und Vertrauensleuten kommen, den die IG Metall-Führung ist dazu nicht fähig.

Revolutionäre Initiative Ruhrgebiet
© Oktober 2019

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Die Bundestagswahl 2017
Ein Riesenruck nach rechts

 
In unserer Broschüre „Die Bundestagswahl 2017: Ein Riesenruck nach rechts“ bewerten wir das Ergebnis der letzten Bundestagswahl. Die hatte dem neoliberalen Block aus CDU, CSU, SPD, Grünen und FDP eine große Mehrheit von knapp 34 Millionen Stimmen gebracht. Die AfD gewann zu ihren bisher zwei Millionen Stimmen 4 Millionen hinzu. Jeder zehnte Erwachsene wählte AfD. Dagegen fiel der Gewinn für die Partei Die Linke bescheiden aus. Als Bündnispartner zur Bekämpfung der AfD taugen die Gewerkschaften kaum, ist ihre Politik doch nationalistisch und ihre Struktur rassistisch.



Revolutionäre Initiative Ruhrgebiet
© Oktober 2017

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Murray Bookchin
Und die "lebensgefährlichen Lebensmittel"

In „Murray Bookchin und die lebensgefährlichen Lebensmittel“ weist Walter Hoff auf den ökologisch-sozialistisch-anarchistischen Vordenker Murray Bookchin (1921-2006) hin. Sein Interesse für Umweltfragen regte ihn an, Anfang der 1950er Jahre die Wirkungen von Chemikalien in Lebensmitteln gründlich zu erforschen und für deren industriellen Einsatz den Kapitalismus zu kritisieren. Bookchins ökologischer Dezentralismus ist eine frühe Form eines „demokratischen Konföderalismus“, auf den sich heute die Kurdische Arbeiterpartei PKK beruft.


Revolutionäre Initiative Ruhrgebiet

© Alle Rechte vorbehälten. Copyright Walter Hoff
Juli 2017
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Stahlindustrie & Emissionshandel
Die verheimlichten 763 Mio. Euro Gewinn

Bezahlt von Thyssenkrupp protestierten im November 2016 Stahlarbeiter in Brüssel gegen Auflagen der EU im Emissionshandel. Sie gingen nicht gegen die drohende Klimakatastrophe, sondern de facto für die Extra-Profite der deutschen Stahlkapitalisten auf die Straße. Unsere Broschüre „Stahlindustrie & Emissionshandel: Die verheimlichten 763 Mio. Euro Gewinn“ wies auf die Klimazerstörung durch die deutsche Stahlindustrie hin. Wie vom Ökoinstitut Freiburg nachgewiesen, hatten die Stahlbarone für die Periode 2005-2012 von der EU 763 Mio. Euro Extra-Profit aus dem Emissionshandel bekommen. Als die IG Metall noch vom deutschen Stahl als „saubersten Stahl der Welt“ sprach, stieg bei Thyssenkrupp Hamborn-Beeckerwerth und HKM der CO2-Ausstoß. Broschüre „Stahlindustrie & Emissionshandel: Die verheimlichten 763 Mio. Euro Gewinn“

Revolutionäre Initiative Ruhrgebiet
© 2016

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Wahlboykott gegen Wetzel & die CDA
Neuwahl Betriebsrat ThyssenKrupp Steel

Wahlboykott gegen Wetzel & die CDA“ analysiert die Neuwahl des Betriebsrates bei Thyssenkrupp Steel in Hamborn-Beeckerwerth im Jahr 2015. Sie war nötig geworden, weil oppositionelle KollegInnen bei der Betriebsratswahl 2014 behindert worden waren und dagegen erfolgreich geklagt hatten. Gestärkt wurde die einheitliche, oppositionelle Belegschaftsliste, die neun Mandate bekam, während die Liste der IG Metall 26 Mandate erhielt. Viele KollegInnen nahmen im größten Betrieb des Ruhrgebiets nicht an der Wahl teil.



Revolutionäre Initiative Ruhrgebiet
© Juni 2015



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Warum kein Kampf bei Opel  Bochum?
Was tun bei Opel Bochum

Die übertriebenen Hoffnungen vieler Linker nach dem Kampf 2004 bei Opel Bochum, haben nach der Werksschließung der Ratlosigkeit und dem Verdrängen Platz gemacht. Wie konnte die kampferfahrene Belegschaft die Schließung fast ohne Gegenwehr hinnehmen? Dort waren doch die linken Einflüsse stärker als in vielen anderen Betrieben? Wir veröffentlichen unsere Texte zu Opel als unseren bescheidenen Beitrag zu einer notwendigen Aufarbeitung, um besser verstehen zu können, was dort passiert, besser, was nicht passiert ist.



Revolutionäre Initiative Ruhrgebiet
© Oktober 2015

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Der Streik bei der Post AG

Der Streik der KollegInnen bei der Post und der Streik der Erzieherinnen beleben die Arbeiterbewegung.

Der Streik bei der Post AG“ und der Streik der Erzieherinnen stehen für eine wichtige, wenn auch nur bescheidene Tendenz zur Belebung der ArbeiterInnenbewegung. Sie hebt sich krass von der Entwicklung im Metallbereich ab, wo z.B. die Schließung des Opel -Werkes in Bochum ohne spürbaren Widerstand über die Bühne ging. Bei aller Kritik an der Führung und Taktik der Streiks haben die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst längst dem Metallbereich als fortschrittlichste Branche der ArbeiterInnenklasse abgelöst. Das drückt sich nicht nur in den quantitativen Forderungen wie 500 Euro mehr für alle, sondern auch in der Qualität der Forderungen aus, die die Arbeitszeitverkürzung wieder auf die Tagesordnung setzte und gegen Ausgliederung kämpft.


Revolutionäre Initiative Ruhrgebiet
© Alle Rechte vorbehälten. Copyright Walter Weiß
Oktober 2015


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Auf der Suche nach der Arbeiterregierung
Griechische Rätzel

Am Beispiel des „griechischen Rätsels“ fragt unsere Broschüre „Auf der Suche nach der Arbeiterregierung“: Warum sollte man scheinbar veraltete Begriffe wie den der „Arbeiterregierung“ zur Untersuchung heutiger „Linksregierungen“ nutzen? Genügt es nicht, die Versprechen von Tsipras SYRIZA mit ihren Taten zu vergleichen? Diese nützliche Arbeit wird längst getan. Die internationale linke Presse ist voll davon. In einer Klassengesellschaft kann es jedoch nicht schaden, eine „Linksregierung“ nach Klassenkriterien zu untersuchen. Dabei könnte vielleicht helfen, sich an frühere „Arbeiterregierungen“ zu erinnern und in Erinnerung zu rufen, welche Kriterien damals die linke Kritik an sie angelegt hat.


Revolutionäre Initiative Ruhrgebiet
© Oktober 2015


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Ukraine
Welche Haltung zu den Ereignissen in der Ukraine?"

Am 2. Mai 2014 wurden in Odessa über vierzig Menschen durch einen rechten, nationalistischen und faschistischen Mob ermordet, die das Gewerkschaftshaus angriffen und abbrannten. Die Polizei griff nicht ein. Der Gouverneur Odessas nahm die Mörder in Schutz. Alle Ermordeten waren Bürger Odessas. Die Überlebenden des Massakers wurden nach ihrer Rettung verhaftet und sitzen noch immer im Gefängnis. Von den Mördern wurde niemand verhaftet und angeklagt. Die Morde von Odessa zeigen deutlich, wie sich die Ereignisse in der Ukraine zugespitzt haben und gegen wen sie sich richten. Es gibt nicht nur einen Bürgerkrieg gegen die nationale Minderheit der RussInnen, sondern auch einen Krieg gegen die Linke und die ArbeiterInnenbewegung. „Welche Haltung zu den Ereignissen in der Ukraine?“ versucht die Proteste der Maidan-Bewegung Ende 2014 / Anfang 2014 einzuschätzen. Dabei setzen wir uns mit hiesigen Linken auseinander, die die Proteste entweder bis zum Ende unterstützten oder die Bewegung von Anfang an als reaktionär ablehnten.

Revolutionäre Initiative Ruhrgebiet
© Oktober 2015

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Ernest Mandel
Methodisches zur Bestimmung der Klassennatur des bürgerlichen Staates
Der marxistische Theoretiker Ernest Mandel (1923 – 1995) wuchs in Antwerpen / Belgien auf. Er wurde durch die Untergrundarbeit während des Krieges gegen die Nazis und den Kapitalismus entscheidend geprägt. In dieser Zeit entwickelte er unter dem Einfluss Abraham Leons seine theoretischen Fähigkeiten. Ab 1946 bis zu seinem Tod gehörte er der Leitung der Vierten Internationale an. Mit den Büchern „Marxistische Wirtschaftstheorie“ (dt. 1968) und „Spätkapitalismus“ (1972) gelang ihm der Durchbruch als marxistischer Wirtschaftswissenschaftler. Um seinen Einfluss auf die StudentInnenbewegung in Deutschland zu unterbinden, verhängte die Bundesregierung von 1972 bis 1978 ein Einreiseverbot gegen Mandel, wie es auch in Frankreich, Schweiz, USA, Australien, UdSSR, VR China, DDR und anderen Ländern gegen ihn bestand. Ernest Mandels Aufsatz „Methodisches zur Bestimmung der Klassennatur des bürgerlichen Staates“ erschien 1980 in dem Buch von Ernst Bloch/Dietrich Garstka/Werner Seppmann (Hrsg.) „Marxismus und Anthropologie. Festschrift für Leo Kofler“, S. 213-232 im Germinal Verlag, Bochum.
Revolutionäre Initiative Ruhrgebiet
© 2014


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Gezi-Park-Bewegung
Vorbotin zukünftiger Klassenkämpfe

Zu den Kapitalkreisen, die die AKP-Regierung in der Türkei unterstützen, gehört die boomende Bauwirtschaft. Dazu passen Erdogans Bauphantasien wie beim Gezi-Park, wo ein Einkaufszentrum im Stil einer otomanischen Kaserne gebaut werden sollte. Dabei sollten nicht nur ein paar Bäume einem Bauprojekt weichen, sondern es ging auch um das Verhältnis zur Geschichte, zu Islamisierung und zum Laizismus. Die Gezi-Park-Bewegung 2013 thematisierte nicht nur die Umweltzerstörung im weitesten Sinne in der Gesellschaft, sondern war Ausdruck einer allgemeinen Unzufriedenheit mit der Regierung Erdogan. Sogar der Kampf gegen nationale Unterdrückung spielte in der Bewegung eine Rolle, da sich an ihr der Vorläufer der HDP beteiligte. „Gezi-Park-Bewegung. Vorbotin zukünftiger Klassenkämpfe“ wurde aufgrund ausführlicher Gespräche mit TeilnehmerInnen an der Bewegung geschrieben.


Revolutionäre Initiative Ruhrgebiet
© Oktober 2013


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Enteignen statt entlassen!
Welche Produktion wollen wir?

Enteignen statt entlassen!“ versuchte Anfang 2013 eine politische Antwort auf die Entlassungen bei Opel-Bochum, ThyssenKrupp und bei Hochtief zu finden. Thyssenkrupp war in einer Existenzkrise, Hochtief drohte die Zerschlagung und die Schließung von Opel Bochum sollte bald folgen. Ein gemeinsamer Kampf der Belegschaften dreier Konzerne hätte im Ruhrgebiet ein Zeichen zum Widerstand gegen Massenentlassungen setzen können.



Revolutionäre Initiative Ruhrgebiet
© Februar 2013


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